Jetzt Protest-Brief gegen Pestizide an Lindt & Sprüngli unterschreiben!

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Schluss mit hochgiftigen Pestiziden für Lindt & Sprünglis Kakao

Der Schokoladekonzern Lindt & Sprüngli mit Sitz in Kilchberg (ZH) behauptet in der Öffentlichkeit, seinen Kakao aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Doch die Realität in Ghana sieht anders aus: Kakaobäuer:innen setzen auf ihren Farmen hochgiftige Pestizide ein. Eine der Partnerfirmen von Lindt & Sprüngli in Ghana – der umstrittene Rohstoffhändler Ecom – hat sogar über Jahre im Rahmen des Lindt & Sprüngli Nachhaltigkeitsprogramms hochgiftige Pestizide an die Bäuer:innen verkauft. So kann es nicht weitergehen!

Die Unterzeichnenden fordern von Lindt & Sprüngli, sich endlich ernsthaft mit der Situation auf den Kakaofarmen zu befassen und wirksame Massnahmen gegen den Einsatz von hochgiftigen Pestiziden zu ergreifen.


Wir haben diesen Sommer in Ghana verschiedene Kakao-Bäuer:innen getroffen – einige mit direkter Verbindung zu Lindt & Sprüngli. Was wir vorfanden, hat uns schockiert: Im Kakaoanbau werden systematisch hochgiftige Pestizide eingesetzt, die in der Schweiz und Europa verboten sind. Wie unsere Recherche zeigt, wurde der Pestizideinsatz auch im Rahmen vom Lindt & Sprüngli Farming Program angepriesen – Lindts Partnerfirma Ecom hat sogar selber hochgiftige Pestizide an die Bäuer:innen verkauft.

Schutzkleidung für die Bäuer:innen ist kaum verfügbar, sie versuchen sich mit Baumwolltüchern zu schützen. Die Pestizide sind auch für die Böden und die Insekten eine grosse Bedrohung – einige der eingesetzten Chemikalien gelten als Bienenkiller.

Ganz anders das Bild, das Lindt & Sprüngli in seiner Werbung vermittelt: Von nachhaltigem Anbau ist die Rede, auf den Bildern sind glückliche Bäuer:innen zu sehen.

Pestizideinsatz im Kakaoanbau für Lindt & Sprüngli

Täuschendes Nachhaltigkeitsprogramm

Lindt & Sprüngli stellt es so dar, wie wenn sie eng mit den Bäuer:innen zusammenarbeiten. Doch in der Realität ist das Nachhaltigkeitsprogramm an Rohstoffhändler wie Ecom ausgelagert. Ecom hat für Lindt Trainings mit Bäuer:innen durchgeführt, in denen der Pestizid-Einsatz angepriesen und die hochgiftigen Pestizide sogar direkt verkauft wurden.

Bauern ohne Schutz

Angemessene Schutzausrüstungen ist in den von uns besuchten Regionen kaum erhältlich. Die Bäuer:innen versuchen, sich mit Tüchern oder Hygienemasken zu schützen.

Pestizidbehälter werden verbrannt

Lindt sagt es gäbe ein «Chemikalien- und Abfallentsorgungssystem». Auf den von uns besuchten Farmen liegen die leeren Pestizidbehälter aber im Gras zwischen den Bäumen. Abgabestellen bei den Agroshops gibt es nicht. Wie die Bäuer:innen erzählen, sammeln sie die Behälter gelegentlich auf und verbrennen sie.