30.01.2023 - News

UNO-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten: Auch hier bleibt die Schweiz untätig

Seit mehreren Jahren wird auf UNO-Ebene ein Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten entwickelt. Vor allem Länder aus dem Globalen Süden engagieren sich für weltweite Konzernregeln. Lange Zeit waren viele Industriestaaten untätig oder versuchten, den Prozess zu behindern. Doch nun scheint der Wind zu drehen: Seit letztem Jahr beteiligen sich neu die USA offiziell an den Verhandlungen und die EU bringt sich informell ein. Frankreich und Portugal haben sich als aktive Unterstützer des Ausarbeitungsprozesses zur Verfügung gestellt. Und was tut die Schweiz? Sie hat noch immer kein Verhandlungsmandat und beschränkt sich darauf, die Verhandlungen zu beobachten. Die Arbeitsgruppe ‚Transnationale Konzerne und Menschenrechte‘ der NGO-Plattform Menschenrechte Schweiz verfolgt und kommentiert die Entwicklungen zusammen mit der Koalition für Konzernverantwortung.


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