Über 100’000 Unterzeichnende fordern vom Bundesrat: Jetzt Schlupflöcher schliessen!
Mit einem offenen Brief an den Bundesrat fordern über 100’000 Menschen, die grössten Schlupflöcher im Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative zu schliessen.
Dieses starke Signal war nur möglich dank einem ausserordentlichen Engagement unserer Bewegung: Rund 3’000 Freiwillige verteilen schweizweit eine Million Flyer, organisieren über 100 Standaktionen und sammelten auf Strassen Unterschriften für den offenen Brief.
Gemeinsam fordern die Unterzeichnenden, dass auch risikobehaftete Rohstoffhändler mit Milliardenumsätzen aber tiefer Mitarbeitendenzahl von einem künftigen Konzernverantwortungsgesetz betroffen sein müssen. Dies würde sicherstellen, dass Konzerne wie der Genfer Metallhändler IXM nicht länger wegschauen könnten, wenn bei ihren Geschäften hochgiftige Abfälle anfallen. Zudem soll der Bundesrat sicherstellen, dass auch die nachgelagerte Wertschöpfungskette vom Gesetz erfasst wird und so auch der Verkauf hochgiftiger Pestizide oder die Verschrottung von Schiffen unter prekärsten Umständen gestoppt wird.
Die Koalition für Konzernverantwortung hat den offenen Brief beim für die Vernehmlassung zuständigen Bundesamt für Justiz eingereicht. Nun ist der Bundesrat am Zug: Bis im November hat er Zeit, die klare Botschaft aus der Bevölkerung ernst zu nehmen und einen griffigeren Gegenvorschlag auszuarbeiten. Schweizer Konzerne wie Glencore oder Syngenta sollen endlich dafür geradestehen, wenn sie Flüsse vergiften oder ganze Landstriche zerstören!





